Eileen's COUNTRY CLASSiCS in der Presse
Achtung: Das Ladengeschäft ist inzwischen umgezogen in die Schwarzwaldstr. 86, 60528 Frankfurt-Niederrad.
Vorstellung des Geschäfts in der Jahresausgabe 2008 von


Produktvorstellung aus der August/Sept.-Ausgabe 2007 von

Wohnen und Arbeiten
Wir Künstler haben ja das Problem, dass man im Atelier nicht wohnen kann und in der Wohnung nicht malen. Die Nassauische Heimstätte hat uns die Grundstücke in Erbpacht zur Verfügung gestellt, Bauherren dieser Niedrigenergiehäuser waren wir Künstler selbst. Wenn man das Haus betritt, steht man gleich im Atelier, 150 Quadratmeter groß, mit Magazin und Werkraum. Vier Meter hohe Decken aus Holz. Darüber liegt die Wohnung, gut 100 Quadratmeter groß. Das Haus hat zudem eine kleine Dachterrasse. Die Inneneinrichtung hat jeder von uns selbst entworfen, jeder hat sich ausgesucht, wo Fenster und Treppenaufgang liegen sollen. Ich schaue direkt auf die Siedlungshäuser, die Nachbarn können mir auch durch die lang gestreckten Fenster ins Atelier schauen. Am Anfang waren die Siedlungsbewohner etwas skeptisch, als wir Künstler hier eingezogen sind. Aber das hat sich schnell alles zum Guten gewendet. Inzwischen gibt es hier eine wunderbare Nachbarschaft. Ich fühle mich nicht wie auf dem Präsentierteller. Ich kann jederzeit arbeiten, das ist doch ideal. Ich baue leichte Hohlkörper, die ich auch aus Sperrholz zusammensetze und verwende dabei klare Formen als Bildträger, die paarweise angeordnet und über Spiegelachsen verbunden sind. So verstärke ich die Sachlichkeit, die bei meiner Arbeit im Vordergrund steht.
Ich wohne sehr gerne hier – ich bin mitten in der Stadt, kann die Geschäfte zu Fuß erreichen, bin aber auch genauso schnell zum Spazierengehen im Wald. In der Bürostadt finde ich alles von Starbuck’s bis zur Postfiliale. Niederrad ist ein sehr gemischtes Stadtviertel, vom Millionär bis zum Sozialhilfeempfänger. Vielleicht einmalig in Frankfurt. Von meinem Haus sind es nur wenige Schritte bis zu einer Kastanienallee, vorbei an der Kita 115, die zum nahen Wald führt. Wunderbar zum Walken. Eines unserer Lieblingsrestaurants liegt nur ein paar Straßenecken weiter, es ist das „Alexis Sorbas“ in der Güntherstraße 42a. Dort gibt es leichte, mediterrane Küche.
Das Restaurant „Weidemann“ in der Kelsterbacher Straße 66 ist ein Begriff, viele Manager aus der Bürostadt nutzen es für ihre Geschäftsessen. Der Garten unter Kastanien dort ist auch sehr nett. Die Bürostadt ist ein Kosmos für sich und verkörpert das neue Niederrad. Der Weg dorthin führt über die Triftstraße. Die Schwarzwald- und die Bruchfeldstraße sind die Niederräder Einkaufsmeilen, so ein bisschen vergleichbar mit der Schweizer Straße in Sachsenhausen. In der Schwarzwaldstraße 23 hat Goldschmiedin Andrea Friedrich ihre Werkstatt und ihr Atelier „Stil f“ eröffnet. Ein niveauvoller Laden mit besonderen Schmuck-Kreationen.
Wo ich gerne stehen bleibe und allein schon den Anblick genieße, ist die schöne Dekoration des Blumenhauses „Toskana Floristik“ bei Christa Graupner in der Schwarzwaldstraße 11. Hier gibt es frische Kräuter wie Thymian und Minze im Topf, der Lavendel duftet. Bio-Lebensmittel kaufe ich bei der Suchthilfe Fleckenbühl in ihrem Laden in der Schwarzwaldstraße 1-3. Ich möchte deren Arbeit unterstützen. Sie haben ihre eigene Käseherstellung und eine Bäckerei. Wer Stilvolles für seine Einrichtung sucht, wird bei Christina Eileen Herford und ihrem modernen Landhausstil in der Schwanheimer Straße 2 fündig.
Hochhaus und Fachwerk
Das „Eileen's Country Classics“ ist eine feine Adresse für Wohnkultur nach englischem und französischem Vorbild. Gleich daneben ist ein Fahrradladen. Es tut sich was in Niederrad. Das Heimatmuseum wenige Meter weiter ist ein echtes Schmuckstück.
Alt und neu liegt in Niederrad nah beieinander: Die Hochhäuser im Mainfeld stehen in Sichtweite zu der kleinen Kirche der Paul-Gerhardt-Gemeinde aus dem Jahre 1776 mit ihrem Barocktürmchen. Mittags um 12 ist das Glockengeläut der Kirche Mutter vom Guten Rat in der Bruchfeldstraße zu hören. Samstags ist hier Markttag. Wenn ich am Bruchfeldplatz vorbei gehe, fällt mir auf, was in Niederrad fehlt: Der Platz wäre doch so gut geeignet für ein nettes Bistro oder Café, um in der Mittagssonne zu sitzen und sich zu unterhalten.
Auch das Handwerk ist hier zuhause: Handgearbeitete Schuhe gibt es bei Schuhmachermeister Thomas Faulstich in der Bruchfeldstraße 69. In der Schreinerei in der Goldsteinstraße 46 bestelle ich Holz. Mein Rundgang führt mich weiter nach „Zickzackhausen“, so heißt die Ernst-May-Siedlung mit ihren vorstehenden Häusern hier im Volksmund. Was ich leider äußerst schäbig an Niederrad finde, ist der S-Bahnhof. Durch die August-Belz-Anlage schlendere ich auf meinem Weg zum Supermarkt. In unserem Bezirk gibt es sogar noch einen Eiermann, der jeden Samstag ausliefert, dazu sogar den eigenen Honig. All dies macht das besondere Flair meines Stadtteils aus.
Aufgezeichnet von
Beate Lambrich
Bericht aus der Juli/August-Ausgabe 2006 von
Neuen Printausgabe vom 14.12.2005
Laden macht es vor: Wohnen wie im Landhaus
Von Beate Lambrich
Niederrad. Schon der erste Blick auf das Geschäft «Country Classics» erinnert an Szenen aus TV-Filmen, die in bester englischer Lage, in gediegener Atmosphäre des Landadels oder auch inmitten von pittoresken Städtchen an der Küste Cornwalls spielen. Blau leuchten die Fenster- und Türrahmen des Ladens, das verschnörkelte Schild, ebenfalls leuchtend blau, schaukelt leicht im Wind. In der Schwanheimer Straße 2 hat seit kurzem ein Geschäft mit Einrichtungsgegenständen im modernen Landhausstil eröffnet.
Ein Schmuckstück auf 40 Quadratmetern, das den Kunden in eine schönere Welt katapultiert: «In einer Zeit, in der Leistungsdruck und Zeitmangel zunehmen, brauchen wir alle ein Zuhause, das eine Balance hierzu schafft», meint Inhaberin Christina Herford. Die Diplom-Wirtschaftsjuristin hat sich im Stadtteil ihren Traum verwirklicht. «Einrichten war schon immer meine große Leidenschaft. Den Abschluss als Wirtschaftsjuristin habe ich gemacht, damit ich das Geschäftliche mühelos allein bewältigen kann. Dass ich mich einmal selbstständig mache, hatte ich immer schon im Hinterkopf», betont die 28-jährige Niederräderin.
Anregungen hat sie sich auf ihren vielen Reisen geholt: Großbritannien, die USA, Südafrika. «Die Gästehäuser – vor allem in Südafrika – haben es mir angetan, die sind sehr stilvoll eingerichtet.» Zudem ist sie regelmäßiger Gast auf allen Lifestyle- und Einrichtungsmessen, um den Trends immer auf der Spur zu sein und um zu schauen, was von all diesen Neuigkeiten in ihrem Geschäft Einzug halten könnte.
«Wohnen im modernen Landhausstil» – das stehe für Gemütlichkeit, die in die heutige Zeit passe, verbinde entspanntes englisches Wohnen mit französischer Eleganz sowie nordischer Helligkeit und Einfachheit. «Country Classics» will für diesen Einrichtungsstil auf kleiner Fläche eine Vielzahl von Ideen bieten. «Ich möchte Individualität durch bewusste Kombination von Farben, Texturen und Mustern bringen, das heißt wohnen mit natürlichen Materialien.»
Es gibt eine kleine, aber feine Auswahl besonderer Möbel, Lampen und Teppiche bis hin zu Wohnaccessoires. Die Schränke, Konsolen und Tische sind aus Massivholz, die Stoffe aus Baumwolle und Leinen und Teppiche aus Sisal oder Wolle. «Die Einrichtungsgegenstände werden in Form von Wohnbildern präsentiert, die die Kunden entweder eins zu eins übernehmen oder in ihren Wunschfarben umsetzen können», meint Christina Herford. Die Einrichtung des Ladens ist der Vorschlag, wie ein Wohnzimmer aussehen könnte. Cremefarbene Möbel, Kronleuchter, Decken in leuchtendem Rot, ein mattblaues Keramik-Service aus Portugal steht auf einem rustikalen weißen Holz-Tablett.
Wer den Lampenschirm in Rot statt Creme möchte oder den Kamin in Braun – alles kein Problem. «Wir bieten durch unser Warenangebot die Möglichkeit von ,One-stop-Shopping’. Das bedeutet, unsere Kunden können sich in kurzer Zeit und in ruhiger, angenehmer Atmosphäre einen kompletten Raum zusammenstellen, Zeit raubende Fahrten von A nach B entfallen.» Aber auch, wer Einzelstücke sucht, ist hier gut aufgehoben. «Da unsere Konsolen, Tische, Lampen, Teppiche und Polstermöbel in vielen Varianten zu haben sind, können sie leicht in bestehende Interieurs integriert werden.»
Die Massivholzmöbelserie ist creme-farben, Sofa, Sessel und Fußbänkchen können mit englischen Stoffen, uni oder gemustert, ganz nach Wunsch bezogen werden. «Das organisiere ich alles. Der Kunde sucht sich sein Lieblingsmuster aus und hat ansonsten keine Arbeit mehr damit. Denn wir liefern das gute Stück auch nach Hause.» Geschmackvolle Couch- und Konsoltische aus farbigem Metall und Glas, Tisch-, Steh- und Deckenlampen, der Kamin mit Gelbrennstoff ist in jeder Wohnung aufstellbar, da kein Kaminabzug erforderlich ist, dazu romantische Spiegel, Kornleuchter und Bilder, die das Heim zum Zuhause machen.
Bei den Teppichen gibt es eine große Auswahl aus zirka 100 Mustern und 80 Einfassungen: Wolle, Sisal, Kokos, Bambus und Papier. Dazu bietet Christina Herford auch eine Auswahl an Bett- und Nachtwäsche – natürlich in passenden Farben und Mustern zur übrigen Inneneinrichtung: «Wie maßgeschneidert.» Auch an Kleinigkeiten, die das gesamte Ambiente erst abrunden, ist gedacht wie die Wohnaccessoires Duftsäckchen, Tages- und Tischdecken, Brot- und Wäschebeutel, Plaids oder Seifen.
Das «Country Classics», Schwanheimer Straße 2, ist Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr und von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Am Donnerstagnachmittag ist zu. Samstags ist von 9.30 bis 13 Uhr auf. Für Berufstätige macht Christina Herford auch Termine nach Vereinbarung. 